Das Supertalent – Ricardo Marinello ist in die Schuldenfalle getappt

Erinnert Ihr Euch noch an den Das Supertalent-Gewinner von 2007? Er heißt Ricardo Marinello. Damals durfte er sich ĂŒber die Gewinnsumme von 100.000 Euro freuen. Heute, 5 Jahre spĂ€ter, steht er mit etwas ĂŒber der HĂ€lfte in den roten Zahlen.

Wer kennt es nicht? Man hat TrĂ€ume, Visionen, WĂŒnsche. Eines Tages schafft man den ganz großen Sprung und hat jede Menge Geld zur VerfĂŒgung. Die einen bleiben immer noch vorsichtig, die anderen springen ins kalte Wasser. Manche stehen dann einige Jahre spĂ€ter an einem Punkt, wo sie niemals hinwollten: in der Schuldenfalle.

So geht es auch Ricardo Marinello, der 18 Jahre alt war als er mit seinen Opern-Liedern die ganzen Das Supertalent-Zuschauer und Dieter Bohlen verzauberte. Niemand dachte, dass aus diesem jungen Mann eine so gute Stimme kommen wĂŒrde. Es reichte zum Sieg, er gewann satte 100.000 Euro. Jetzt zeigt sein Konto keine schwarzen, sondern rote Zahlen an.

Doch wie kam es dazu? Er hat sich als Restaurantchef probiert. Seine Eltern wollten immer ein eigenes Lokal haben und so erfĂŒllte er diesen Wunsch seinen Eltern. Ende 2008 hat es eröffnet, 6 Monate spĂ€ter hat es wieder geschlossen. Und nun wollen die GlĂ€ubiger ca. 56.000 Euro sehen. Besser heute als morgen -, wie das eben so ist.

Das will Ricardo natĂŒrlich auch tun. Nebenbei studiert er Musik und singt in der Oper “Cosi fan tutte“. Da wird zwar nicht viel Geld, aber immerhin ein wenig zusammenkommen, um den Schuldenberg kleiner werden zu lassen.

Es ist schade, dass weder aus dem Traum der Eltern was geworden ist, noch fĂŒr ihn etwas herausgesprungen ist. Ricardo studiert zwar das, was er immer wollte, aber einiges wĂ€re eben einfacher mit dem Geld. Nun lĂ€sst sich aber nichts mehr an der Situation Ă€ndern und man muss sie so hinnehmen.

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Über den Autor: BabetteB. ist ein typisches Hamburger Fische-MĂ€dchen, welches die Liebe zum Wort schon im Grundschulalter entdeckte. Sie teilt sie ihr Leben mit einer viel genutzten Tastatur, die sie ihrem Ende jeden Tag ein StĂŒck nĂ€her bringt, einer Menge spannenden BĂŒchern und einer gesunden Prise Neugierde - mit der Leidenschaft in den Fingern und den Buchstaben im Blut.

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