“My Name Is ist eine Hammer-Show!” – Juror Maarten Steinkamp im Exklusiv-Interview mit CSN

Bei DSDS und in vielen anderen Castingshows werden Künstler mit ganz eigenem Charakter gesucht. Kandidaten, die ihre Vorbilder 1 zu 1 kopieren, fliegen meist früh raus. In der neuen RTL2-Castingshow My Name Is ist das anders. Hier werden ausdrücklich Imitatoren großer Stars gesucht. CastingShow-News sprach mit Juror Maarten Steinkamp darüber, was den Reiz des neuen Formats ausmacht und was die Zuschauer beim großen Finale am Mittwoch (6. Juli, 20:15 Uhr, RTL2) erwartet.

Maarten Steinkamp, Foto: RTL2

CSN: Herr Steinkamp, bei der Flut an Castingshows, die es bereits gibt: Warum jetzt noch eine weitere?

Maarten Steinkamp: My Name Is ist etwas ganz Neues. Es ist anders als X Factor oder Idols (die niederländische Version von DSDS, Anm. d. Red.). My Name Is ist eine Imitatorenshow, die wirklich Spaß macht. Man kann sagen: Wir lieben Plagiate! (lacht) Wir haben alle Stars und wir haben Kinder dabei, das ist doch interessant. Und die Quoten sind ganz gut, fast 9 Prozent. Die Leute gucken noch immer Castingshows.

Schauen Sie privat auch andere Castingshows?

Ja, ich habe eine Tochter, die ist 12 Jahre alt und liebt Castingshows! Wenn ich in den Niederlanden bin, gibt es immer X Factor oder Popstars. Und wir haben jetzt The Voice in den Niederlanden, das ist sehr erfolgreich. Die Show wird demnächst auch in Deutschland starten. Wir haben so viele Castingshows und ich liebe Castingshows!

Haben Sie sich speziell vorbereitet auf Ihre Rolle als Juror bei My Name Is?

Ich habe mich nicht speziell vorbereitet, aber ich habe ganz viel Erfahrung mit Castingshows durch meine Arbeit bei Sony BMG. Ich war allerdings niemals in der Jury einer solchen Show. Es ist eine interessante Erfahrung, das zu machen. Und es ist gar nicht so einfach!

Haben Sie sich Inspirationen geholt, z. B. bei Castingshow-Urgestein Dieter Bohlen oder bei Ihrem Sony-BMG-Vorgänger Thomas Stein?

Ich versuche immer ganz authentisch und natürlich zu sein. Ich arbeite schon seit 25 Jahren in der Musikindustrie, da muss man immer ehrlich sein – und oftmals auch hart. Auf der anderen Seite versuche ich auch, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Ich habe ganz viele Juroren gesehen, aber ich habe kein großes Vorbild oder eine Inspiration. Ich bin Steinkamp. Die Leute sagen entweder: ja, der ist toll oder eben nicht – das ist mir egal.

Sie sind der Hahn im Korb in der Jury von My Name Is. Wie ist die Zusammenarbeit mit Michelle und Alessandra Pocher?

(lacht) I’m a lucky guy! Ich kannte Michelle vorher nicht persönlich. Mit ihr zu arbeiten macht wirklich viel Spaß: Wir können über Musik reden und über die Musikindustrie. Sie hat ganz große Erfolge gehabt. Danach gab es ein paar Jahre, wo es nicht so gut lief, aber jetzt ist sie wieder zurück.

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Über den Autor: Hallo liebe Leser der CastingShow-News! Ich heiße Daniel Pöhler und bin freier Journalist. Seit November 2010 schreibe ich für CastingShow-News.

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