Nu Pagadi – Der nächste Popstars-Teilnehmer packt aus
Marco | 04. September 2010 | 14:50 Uhr | Kommentare 4
Nach Vanessa Meisinger (“Some & Any”) übt nun der nächste Ex-Teilnehmer von Popstars Kritik an dem Castingformat. Nach Meinung von Markus Grimm (“Nu Pagadi”) ist die gesamte Show ein einziges abgekartetes Spiel.
“Nu Pagadi“ ist die Popstars-Gewinnerband, welche aus der 2004er Staffel hervorging. Mitglied der Band, welche lediglich 9 Monate existierte, war unter anderem der heute 31-jährige Markus Grimm (links).
In einem Interview mit dem “Stern” machte Markus Grimm nun deutlich, was er inzwischen von dem Castingformat hält und was tatsächlich hinter den Kulissen abläuft:
“Die Zusammensetzung der Band wird gesteuert: Zunächst sucht das Produktionsteam, während die Staffel läuft, einen Kandidaten aus, der gut in das Konzept passt und um den herum sich die geplante Band “bauen” lässt. Damit dann am Ende auch die gewünschten Kandidaten zu den Gewinnern der Show gehören, werden die Fernsehzuschauer so beeinflusst, dass sie die Band genauso zusammenvoten, wie es sich das Produktionsteam wünscht.”
Angeblich würden die Zuschauer von den Produzenten der Show durch gezielte Berichte so manipuliert, dass über gewisse Teilnehmer entweder eine positive oder negative Meinung entsteht, behauptet Markus Grimm weiter. Er ist außerdem von Detlef D! Soost sehr enttäuscht, da dieser bereits kurz nach Ende der Staffel nichts mehr von ihm wissen wollte. Die angebliche Freundschaft zwischen den beiden wäre demnach nur Fassade gewesen.
Was glaubt ihr, ist da etwas wahres dran?
Oder ist Markus Grimm nur im Nachhinein gekränkt, da seine Band “Nu Pagadi” floppte?
Läuft es in der aktuellen Popstars-Staffel “Girls Forever” (donnerstags, 20.15 Uhr, auf ProSieben) immer noch so ab?
Schreibt uns, was ihr denkt!
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Über den Autor: Ich bin seit Mai 2010 Autor bei CastingShow-News.de. Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen.
Kommentare (4)
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Nein ich glaube nicht das er gekränkt ist.Ich bekomme recht viel mit, was er in der zwischenzet gemacht hat und muss sagen, ich finde es sogar besser so!
Er schreibt seine eigenen Bücher “Fleckies Reise”, bringt am 14. September ein Kochbuch “Fleckies Speise” mit vielen Rezepten bekannter Leute u.a Martin Kesici raus. Er macht weiterhin Musik aber hat, so denke ich, mit seinem Autorendasein Fuß gefasst.
Ich muss ihm Recht geben, das was bei Popstars, wie auch bei DSDS abläuft, die Manipulation der Zuschauer geht überhaupt nicht, es ist einfach nur noch erbährmlich, mit welchen Tricks da gearbeitet wird.
Armes Fernseh Deutschland…
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So einige Internas sind ab und zu ja schon durchgesickert und Verträge kennt man auch (da veröffentlicht).
Da wird hoffentlich ein Schweigegelübde bald kein Hindernis mehr sein, um noch mehr Hokuspokus auffliegen zu lassen.
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Ich glaube schon, dass hier genauso manipuliert wird, wie bei DSDS.
Die letzte Folge am Donnerstag, als die Obdachlose – weiß jetzt ihren Namen nicht mehr – als Wackelkandidatin eingestuft wurde, braucht man ja dringend noch eine, die sich mit ihr duellierte. Also wurde kurzerhand noch ein anderes Mädel ebenso als Wackelkandidatin eingestuft. Ob das genauso gewesen wäre, wenn die Obdachlose nicht so eine bewegende Geschichte gehabt hätte? Ich bezweifle es…
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Vorab, um eine mögliche Verleumdungsklage aus dem Weg zu gehen, ich gebe hier nur meine persönliche Meinung kund, ohne wirkliche Behauptungen aufzustellen. Soviel nur zur rechtlichen Absicherung.
Hallo.
Inzwischen bin ich sicher, dass manipuliert wird. Ich möchte sogar so weit gehen, dass es sich bei den meisten Casting-Formaten inzwischen fast schon um sogenannte Script-Reality Shows handelt, also wo ähnlich wie bei Gerichtssendungen schon im Vorfeld das Ergebnis feststeht.
Erst jetzt ist in X-Faktor England ein Skandal aufgetaucht, bei denen mit Hilfe von Software die Stimmen der Teilnehmer hinterher künstlich verändert wurde. Mittelmäßige SängerInnen mit Intonationsproblemen wurden korrigiert, damit das Ja der Jury plausibel wird, und gute Sängerinnen mit guter Tonation wurden verstimmt, damit das Nein der Jury ebenso glaubhaft wird. Aufgefallen ist es dadurch, dass bei einer Sängerin der Effekt deutlich hörbar war und die Stimme ähnlich künstlich klang wie bei dem Song “I Believe” von Cher, bei dem dieser Effekt ähnlich übersteuert als künstlerisches Element eingesetzt wurde.
Selber haben wir schon in mehreren Castingshows teilgenommen, und sind verblüffenderweise immer bis zur Jury gelangt. Sogar inkognito in England hat das funktioniert. Auffallend ist aber, dass Kandidaten, die später rausfliegen, aber trotzdem auf Sendung kommen, VOR dem Casting extrem viel gedreht werden. Auch Szenen, bei denen sie an einem EXIT Schild vorbei gehen sollen, werden vorab gedreht, bevor der “Deliquent” überhaupt vor der Jury war. Also steht das Ergebnis schon da fest. Klar das da auch vorab extrem viel gedreht wird. Nach dem NEIN der Jury sinkt erfahrungsgemäß die Bereitschaft zu weiteren Interviews gegen Null. Also muss vorher schon alles im Kasten sein. Und die Umgebung denkt schon, “Wow, die oder der wird dauernd gedreht, die oder der ist bestimmt so gut wie durch…”.
Irrtum.
Ich möchte hier weitgehend inkognito bleiben, da ich noch was zum Thema Castingshow vorhabe.
Dass hier einiges anders ist als in der Qffentlichkeit dargestellt ist uns letztlich in England klargeworden. Da haben wir uns dieses Jahr in London beim X-Faktor mit angestellt. Insgesamt haben sich in England ca. 200.000 (!!!) Leute beworben. Letztlich sind höchstens 300-400 davon vor der echten Jury mit Simon Cowell und Co gekommen (dieses Jahr in London nur 3 Juroren).
Wir hatten 3 Vorcastings, einmal beim offenen Casting, dann eine Woche später noch 2 weitere Castings. Nach ca. 4 Wochen wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass wir dabei sind und die “berühmte Jury” sehen würden.
Verblüffend ist, dass auch hier, wie bei unseren anderen Castings hier in Deutschland, sei es DSDS oder Supertalent, wir jedesmal vor die echte Jury gekommen sind.
Wir nehmen an, dass essentieller Teil der Show ein bestimmtes Psychogramm, ähnlich wie es manchmal als Fragenkatalog in Zeitungen abgedruckt wird, nur wesentlich umfangreicher, auch hier zum Einsatz kommt. Dadurch ist gewährleistet, dass jeder Caster im Vorcasting (in England wurde von 40 Leuten in 40 Boxen parallel gleichzeitig gecastet) immer zu dem gleichen Ergebnis kommt. Unabhängig von Land, Sender und vom Caster.
Was die Sache noch seltsamer macht, ist dass es sich bei uns nicht um unfähige Freaks handelt. Klar, dass kann jeder von sich behaupten, und es gibt sicherlich genug, die da ein falsches Selbstbild von sich haben. Nur können diese wohl nicht auf eine gleichmäßige Konzertbilanz von ca. 50-100 Konzerten im Jahr, und das seit knapp 20 Jahren, verweisen. Zumindest halbwegs vernünftige Performance kann man dadurch wohl als gegeben ansehen. Ansonsten hätte der Markt das wohl schon von sich aus bereinigt.
Also hier wird definitiv manipuliert.
-Stimmen wurden verändert, ich behaupte mal einfach, wohl auch in Deutschland
-Ergebnisse wurden im Teletext schon veröffentlicht, bevor die Leitungen geschlossen waren
-Anrufer berichten von besetzten Leitungen bei Leuten, die dann rausflogen, aber von freien Leitungen bei Leuten, die dann eine Runde weiter kamen( kann natürlich Zufall sein….)
-Beispiele von positiver und negativer Berichterstattung ist gang und gebe.
-dieses Jahr die Bildzeitungsaktion gegen M. Fröhlich war ja auch auffallend.
, so genug geschrieben….
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