American Idol – Kelly Clarkson verteidigt den Ruf von Casting-Shows

American Idol – Kelly Clarkson verteidigt den Ruf von Casting-Shows

Kelly Clarkson hatte selbst im Jahr 2002 an der ersten Staffel von American Idol aus Amerika teilgenommen und kann von sich behaupten, damit den absoluten Durchbruch gehabt zu haben.

Jetzt im Januar kommt eine riesige Welle von Castings-Shows auf uns zu. Besonders beliebt ist zur Zeit The Voice of Germany, ein Format, was unglaublich gut beim Publikum ankommt, da es irgendwie anders ist.

The Voice of Germany beschränkt sich auf die Stimme, keine Beleidungen und auch kein Rundmachen à la Dieter Bohlen. Wobei wir finden, dass der so schlimm gar nicht ist. Und Deutschland sucht den Superstar sowie Das Supertalent sind absolute Quotenhits.

Neu im Jurorenhimmel ist auch Thomas D, der ebenfalls Qualität verspricht und die anderen Sendungen – auch The Voice of Germany – disst. Aber es ist schon paradox, dass ausgerechnet Thomas D, der nun Unseren Star für Baku sucht, dem Gewinner Ruhm verspricht, wo er doch 2008 einenSong herausbrachte mit dem Titel “15 Min of Fame“. Das ist Hans B. aufgefallen, der daraus ein witziges Video machte. Darüber werden wir heute noch berichten.

Bei dem Song geht es um den oftmals kurzen Ruhm der Casting-Teilnehmer. Davon haben weder Kelly Clarkson noch einige andere Ex-Teilnehmer etwas abbekommen. Denn wenn man vier Alben herausgebracht hat und zwei Grammy-Awards gewonnen hat, kann man sich nun wirklich nicht beklagen.

Kelly Clarkson sprach mit Bang Showbiz darüber und sagte:

“Mit Musik ist derzeit kein Geld zu machen – wenn ein Künstler anfängt und nicht sofort einen Hit landet, war es das für ihn. Es gibt also keinerlei künstlerische Entwicklung. (…) Aber bei Talentshows wie X Factor, American Idol oder The Voice lernt man jede Woche von der Jury, von den Mentoren und von sich selbst. Ich glaube, dass das einfach eine andere Art von künstlerischer Entwicklung ist, auf eine zeitgemäße Weise.”

Wir sehen das auch so, denn egal, welche Casting-Sendung, die Künstler werden bekannt. Was sie später daraus machen, das liegt am Künstler selbst. Oftmals muss man eine Show auch nicht gewinnen. Gute Beispiele sind da Ex-DSDS-Teilnehmer Thomas Karaoglan sowie auch Norman Langen, der in der letzten Staffel Deutschland sucht den Superstar zu den Ersten von den TOP 10 gehörte, die die Live-Shows verlassen haben.