Das Supertalent – Leo Rojas: Putzen für die Aufenthaltsgenehmigung

Das Supertalent – Leo Rojas: Putzen für die Aufenthaltsgenehmigung

Lange musste Leo Rojas bangen, ob er in Kürze Deutschland verlassen muss. Denn der Das Supertalent Sieger hat bisher nur ein Touristenvisum erhalten, welches ihn regelmäßig zur Ausreise zwang. Damit ist nun erstmal Schluss.

Wieder eine gute Nachricht für Leo Rojas– er und seine Frau können endlich aufatmen. Der Panflötenspieler hatte am 6. Januar einen Termin eim Bezirksamt Neukölln um die endgültige Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Nach 12 Jahren in Deutschland! Jetzt hat er sie endlich bekommen.

Das Problem schien wohl zu sein, dass er einen Job haben musste um hier bleiben zu dürfen. Denn auch entgegen des Empfinden vieler Menschen müssen Ausländer laut Gesetz  in der Lage sein ihren Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Dafür geht Leo nicht nur auf der Straße Musik machen, sondern auch Putzen. Und zwar in einer Berliner Arztpraxis, zwei Mal die Woche.

Denn ebenfalls entgegen der Meinung vieler Neider wird Leo nicht anders behandelt, weil er Das Supertalent gewonnen hat. Für die Behörde zählte es keinen Funken, dass er 100.000 Euro und einen Plattenvertrag gewonnen hatte. Er musste trotzdem vorweisen, dass er arbeitet. Und wenn das nun mal das putzen von Böden und Fenstern ist, dann ist das eben so, scheint sich der Das Supertalent Gewinner sich zu denken.

Dafür gehört dem Mann auf jeden Fall eine Menge Respekt entgegengebracht. Denn viele sind sich zu Schade für einen solchen Job und kassieren lieber vom Staat. Und er kämpft um sein Leben in Deutschland- sicher nicht zuletzt wegen seiner Frau Ines, die er dann verlassen müsste. Seine Aufenthaltsgenehmigung gilt nun erstmal bis zum 15. Januar 2013. Vielleicht ist er bis dahin als Musiker so erfolgreich, dass er komplett hierbleiben darf.

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