DSDS 2011 – „Schmuse-Macho“ Ardian Bujupi im Interview mit CSN

DSDS 2011 – „Schmuse-Macho“ Ardian Bujupi im Interview mit CSN

DSDS 2011 - Ardian Bujupi (c) RTL / Stefan Gregorowius
DSDS 2011 - Ardian Bujupi (c) RTL / Stefan Gregorowius

In der letzten Mottoshow schien es für Ardian Bujupi eng zu werden bei Deutschland sucht den Superstar. Zum Schluss stand er zusammen mit Norman Langen vorne und musste um seinen Einzug in die nächste Mottoshow bangen. Doch Norman wurde von den Zuschauern rausgewählt, Ardian hatte Glück. Nach einem DSDS-freien Wochenende hat CSN mit ihm gesprochen.

DSDS 2011 - Ardian Bujupi (c) RTL / Stefan Gregorowius
DSDS 2011 - Ardian Bujupi (c) RTL / Stefan Gregorowius

Ardian, bei DSDS bist du der Macho. Ist das eine Rolle in die du reingepresst wirst oder bist du auch im wahren Leben ein richtiger Macho?

„Nein! Ich bin auf jeden Fall völlig geschockt gewesen als die mir diese Rolle aufgedrückt haben. Natürlich wurde ich da reingepresst. Wer mich von den Malediven kennt und die Top 50 Show gesehen hat weiß, dass das eine 180 Grad-Wendung war. Das ist aber inzwischen auch schon wieder etwas abgeklungen Gott sei Dank. Die nennen mich jetzt den ‚Schmuse-Macho‘!“

Geht dem „Schmuse-Macho“ denn der Hintern auf Grundeis, wenn er plötzlich mit Norman vorne steht und es eng wird bei DSDS?

„Ja klar, aber man schaut sein gegenüber an und malt sich dann die schlimmsten Sachen aus, bereitet sich darauf vor eher rauszufliegen. Man denkt sich nicht ‚Ey, ich schaff das!‘ und nachher fliegst du auf einmal doch raus. Man versucht natürlich sich selbst zu schützen und überlegt, was man macht, wenn man am Ende doch rausfliegt.“

Meinst du, es könnte am Samstag nochmal eng werden für dich?

„Es kann immer eng für jeden werden. Man muss einfach alles geben und dann abwarten. Ich denke jetzt nicht ‚Oh shit, jetzt wird es wieder eng!‘. Man gibt einfach alles und mehr kannst man auch nicht machen. Und dann ist es auch ok, wenn man verliert und eben rausfliegt, weil du für dich weißt, dass du alles gegeben hast.“

Wenn du rausfliegen würdest – wärst du dann eher „traurig-sauer“ oder eher „wütend-sauer“?

„Ich wäre ‚happy-sauer’…“

Was bedeutet das?

„Ich denke einfach an die Zeit zurück bei DSDS und was ich bis zu diesem Zeitpunkt schon gelernt und erreicht habe. Ich versuche positiv an die Sache ran zu gehen. Ich würde mir jetzt keine Jackie-Flasche holen, mich vollsaufen, zu Tränen gerührt sein und in der Villa mit den anderen rumheulen. Ich würde einfach voll gut drauf sein und denken ‚Ich habe viel mitgenommen und viel erreicht bis hier hin!’“

Die letzten Tage hattet ihr ein wenig Urlaub und mal Zeit zum Durchatmen. Wie hast du deine Zeit genutzt?

„Ich war natürlich bei meiner Familie – bei meinen Freunden und den Leuten, die ich kenne. Hier bei DSDS bist du ja mit irgendwelchen Leuten zusammen, die du zuvor nie gesehen hast. Und daheim hast du deine gewohnte Umgebung wieder. Dein Zimmer, deine Wohnung, deine Leute – und da wirst du einfach wieder ein bisschen ‚fresher‘. Anderseits ist es aber auch ein Stück stressiger, denn du musst dich in tausend Teile reißen, um es allen recht zu machen. Bei DSDS haben wir Coaches, die uns sagen, wann wir was wo machen müssen. Zu Hause bist du eben auf dich allein gestellt und dafür waren die drei Tage einfach zu wenig. Ich konnte zum Beispiel gar nicht soviel Zeit mit meiner Mutter verbringen.“

Am Samstag steht die nächste Mottoshow auf dem Plan. Worauf dürfen wir uns freuen?

„Das Motto ist ‚Deutschland gegen England‘. Ich freue mich total , weil ich endlich mal wieder Songs habe, die auch passen und die ich mag. Ich werde von Xavier Naidoo „Dieser Weg“ singen und von Robbie Williams „Feel“. Die beiden Songs finde ich übelst gut und freue mich total die zu performen am Samstag.“

Marco Angelini, Ardian Bujupi und Pietro Lombardi (c) RTL / Stefan Gregorowius
Marco Angelini, Ardian Bujupi und Pietro Lombardi (c) RTL / Stefan Gregorowius

Wir haben verlauten hören, dass du neidisch auf Pietro Lombardi sein sollst, weil er so beliebt bei den Frauen ist. Was ist an der Geschichte dran?

„Das war der größte Scheiß überhaupt. Eine Pressetante aus der Schweiz hat uns im Studio besucht und die ‚tollsten‘ Sachen erfunden. Pietro und ich haben etwas rumgewitzelt und uns aus Spaß beleidigt. Sie hat das dann so geschrieben als hätten wir Streit.“

Aber den habt ihr nicht?

„Wir sind die besten Freunde hier. Wir sind von morgens bis abends zusammen, gehen auch zusammen weg. Und mal ehrlich: Wer sich so einen Schwachsinn ausdenkt und glaubt, dass er damit erfolgreich wird, der tut mir wirklich Leid.“

Glaubst du, dass du DSDS 2011 gewinnen kannst?

„Natürlich kann ich das! Sonst wäre ich nicht hier. Ich weiß nicht, ob sich jemand mit dem zweiten oder dritten Platz zufrieden gibt. Wenn du über Monate schon soviel getan hast und so gekämpft hast für diesen einen Traum, dann sagst du nicht ‚Ach, Platz drei wäre auch super!‘. Du willst doch auf jeden Fall Erster werden. Das ist das Ziel von uns allen.“

Wer wäre denn aus musikalischer Sicht dein Vorbild. Jemand der viele Autos hat und scharfe Frauen?

„Klar, das gehört dazu, wenn du erfolgreich bist. Dann kannst du dir das leisten. Ich bin aber nicht eifersüchtig auf jemanden, der sich das leisten kann. Musikalisches Vorbild… das heißt doch, dass derjenige geile Musik macht und das machen für mich Michael Bublé und Justin Timberlake. Die gefallen mir optisch, vom Still her und natürlich auch von der Musik. Autos und Frauen sind für die eine nette Nebensache, die sie zusätzlich noch genießen können. Das ist ja auch schön.“

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