DSDS 2013 – Ricardo Bielecki ärgert am meisten, dass die Sache mit...

DSDS 2013 – Ricardo Bielecki ärgert am meisten, dass die Sache mit seiner Tochter an die Öffentlichkeit geriet

DSDS 2013 - Ricardo Bielecki - Foto: (c) RTL/Stefan Gregorowius
DSDS 2013 - Ricardo Bielecki - Foto: (c) RTL/Stefan Gregorowius

Im gestrigen Halbfinale von Deutschland sucht den Superstar ist etwas passiert, womit wohl kaum jemand gerechnet hat. Zum Einen stehen nun zwei weibliche Kandidaten im Finale und es hat für Ricardo Bielecki, der lange als Favorit galt, nicht gereicht.

Nach der Show stand er gegen RTL Rede und Antwort.

Bist Du sehr enttäuscht?

“Das ärgert einen schon so, dass es einen enormen Unterschied macht, ob man in den letzten zwei oder letzten drei ist. So, das wär halt eine Woche und was dann passiert wäre, wäre ja scheißegal. Das ärgert einen schon, aber sonst? Ich hab damit voll gerechnet, weil ähm. Heute war ich nervös, ganz komisch. Und es lief auch die ganze Zeit darauf auf Frau, Frau, Frau und Geschlechterkämpfe. Und ich war dann die letzten Tage schon sauer und meinte ‘Ey Leute, geht’s hier um Musik oder um Frauen am Mann? Was ist denn hier los? Wie wär’s mit Toleranz?’ Und ja, das auf jeden Fall. Aber das Gute ist, ich hab alles gegeben. Ich hab mir nichts vorzuschreiben, nichts. Ich bin ich geblieben, ich hab mir nichts vorzuschreiben und das Gute daran ist, dass ich an meiner Musik arbeiten kann. “

Wann war Dir klar, es ist vorbei?

“Als Lisa weiter war. Ja, als Lisa weiter war, war vorbei. Aber ist alles gut, ich hab sehr viele superschöne Angebote und ich hab ja schon an dem Plan B mit Musik habe ich ja schon gearbeitet, bevor ich in die Liveshows kam. Deswegen, alles ist gut. Ich werd übermorgen schon anfangen zu arbeiten.”

Die Jury hat gesagt: ruft für Ricardo an. War das kein Indiz dafür, dass es eng wird?

“Ne, ne, kein Indiz. Aber ähm, ich dachte die Jungs, doch, ich glaub schon. Ich glaub es war schon ein Indiz dafür, auf jeden Fall.”

Du warst doch der Favorit seit der 1. Mottoshow….

“Das kann einen umbringen mit diesem Favoriten. Das kann einen echt ganz schnell killen so, aber lieber bringe ich immer gute Leistung, anstatt dass ich schlechte Leistung bringe und deswegen nicht durch Mitleid weiter komme, weil ich mal kurz weine oder so. Also, das ist definitiv nicht. Ich bin mir sehr treu geblieben. Das Einzige, was mich immer noch ärgert, ist, dass die Sache mit meiner kleinen Tochter rauskam und mich dann dafür rechtfertigen musste, weil ich nie wollte, dass das an die Öffentlichkeit gerät. Aber ansonsten bin ich reulos hier raus. Also echt, weil es hat mein Leben auch sehr verändert, muss ich sagen und ich glaub, für meine Familie ist das mehr enttäuschend, als für mich. Weil für mich ist das mehr so, für mich geht’s los jetzt eigentlich so, ne? Weil, mir geht’s echt nicht schlecht. Ohne scheiß und ich bin auch glücklich und das ist sehr wichtig, weil ich darf meine Tochter jetzt auch sehen und so, ne. Ich bin echt schon ein glücklicher Mensch. Trotzdem wäre ich noch ne Woche länger geblieben, ohne Witz. Hätte ich echt gerne gemacht.”

Aber der Druck ist weg. Oder?

“Ne, der Druck war auch die Woche weg. Also diese Woche war ich drucklos am Start eigentlich. Die Woche war ich sehr entspannt die ganze Zeit und so und hab es trotzdem ernst genommen. Also, ich hab immer so denselben Rhythmus gehabt, Woche für Woche derselbe Rhythmus so. Und da gab es Wochen, die waren anstrengend und da gab es Wochen, da waren nicht so anstrengend. Deswegen, es ist alles easy.”

Was nimmst Du für Dich mit von DSDS?

“Ich nehme mit, dass äh… ja, Bühnenerfahrung. Nur Bühnenerfahrung eigentlich. Bühnenerfahrung habe ich hier gelernt, auf jeden Fall. Und das man nicht jedem trauen sollte, das nehme ich auch mit (lacht).”

Wir von CSN sind überzeugt, Ricardo wird so oder so seinen Weg gehen. Das Zeug zum Star hat er.

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