DSDS – Bill Kaulitz traf Ulrich Wickert und sprach über seine Kindheit

DSDS – Bill Kaulitz traf Ulrich Wickert und sprach über seine Kindheit

DSDS - Bill Kaulitz - Foto: (c) RTL/Richard Huebner
DSDS - Bill Kaulitz - Foto: (c) RTL/Richard Huebner

Das Tokio Hotel mit den Zwillingen Bill und Tom Kaulitz in der kommenden Staffel Deutschland sucht den Superstar sitzen werden, war eine weitere Überraschung von RTL. Bill Kaulitz ist ohne Zweifel der schrillere der Zwillinge.

Schon früh wusste Bill Kaulitz, dass er anders sein will. Genau das fasziniert den ehemaligen Tagesthemen-Sprecher Ulrich Wickert, der sich nun mit Bill Kaulitz in einem Berliner Hotel getroffen hat. Für Bill ist Ulrich Wickert natürlich eine Ikone der Tagesthemen, wobei er zu dieser Zeit diese Sendung nicht geschaut hat. Aber auch aus dem Teenie ist ein erwachsener und reifer junger Mann geworden.

Bei seiner Familie konnte Bill Kaulitz noch nie so viel punkten, wie mit der Tatsache, dass er sich mit Ulrich Wickert trifft und mit ihm einen Tag verbringt. Bill erzählte bei einem gemeinsamen Frühstück, was vor einiger Zeit mit seiner Stimme los war. Bill hatte Zysten auf den Stimmbändern und musste deswegen operiert werden. Das war für Bill eine schlimme Zeit, denn er wusste nicht, was wird. Klar, wenn man als Sänger so erfolgreich ist, sollte die Stimme schon erhalten bleiben.

Gemeinsam besuchten sie ein sehr bekanntes Tonstudio und Ulrich Wickert wollte wissen, ab wann Bill Kaulitz anfing, sich eine eigene Identität zu schaffen. Bill erzählte, dass er und sein Bruder bis ungefähr zum sechsten Lebensjahr immer komplett gleich rumgelaufen sind. Sie hatten extra Pullover mit ihren Namen an, damit die Lehrer und Kindergärtner die Zwillinge auseinander halten können. Er erzählte, dass sich Tom und Bill ab zirka dem achten Lebensjahr extrem unterschiedlich verändert haben, aber in allem auch immer sehr extrem.

Bill erzählte, dass die Schulzeit sehr schwer war und je mehr man gegen das Äußere gewettert hat, um so mehr haben Bill und Tom einen drauf gesetzt. Hieß es, er könne nicht mit so dunklen Augen in die Schule kommen, hat er sich die Augen am nächsten Tag noch schwärzer geschminkt.

Letztendlich hat Bill Kaulitz auch erkannt, dass es auch wichtig ist, dass man nicht gemocht wird. Denn desto mehr die Leute einen hassen, desto mehr lieben einen die anderen auch. Ihm ist es jedenfalls superwichtig, keinem Klischee zu entsprechen und sich selbst treu zu bleiben.

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