DSDS – Fans von Menowin Fröhlich wenden sich ab

DSDS – Fans von Menowin Fröhlich wenden sich ab

Menowin Fröhlich, dem DSDS-Zweiten von 2010 laufen derzeit die Fans in Scharen davon. Seine ehemals starke Fanbase – in den letzten 2-3 Jahren ohnehin stark geschrumpft – wird quasi täglich kleiner. Laut den Angaben auf seiner Facebook-Seite sollen es angeblich immer noch um die 180.000 Fans sein; allerdings ist diese Zahl mehr als illusorisch.

Zum einen handelt es sich dort um mindestens 95% sogenannter Karteileichen aus seiner Zeit bei DSDS und zum anderen kann man sehr gut beobachten, dass seitens der Admins dieser Seite ebenfalls „Fans“ und „Likes“ gekauft wurden und werden. Jedenfalls ist nur sehr schwer vorstellbar, warum ausgerechnet ein nur in Deutschland mäßig bekannter ehemaliger DSDS-Teilnehmer Fans u.a. in Afghanistan und dem Iran haben sollte.

Trotz dieser Augenwischerei bei den Fanzahlen ist mehr als offensichtlich, dass entgegen aller vollmundigen Ankündigungen des „Superstars der Herzen“ bezüglich geplanter Konzerte und eines von seinem Cousin Sido produzierten Albums erneut mal wieder nichts passiert und die altbekannte Nullnummer droht.

Den noch verbliebenen Fans platzt allmählich der Kragen, zumal sich Menowin in den letzten zwei Wochen quasi unsichtbar gemacht hat und stattdessen seit einiger Zeit in Hamburg weilt, um sich dort dem Partyleben zu widmen. Weiterhin findet aktuell ein regelrechter Fankrieg auf Menowins Facebookseite statt. Die Ursache dafür scheint – neben der Passivität und Untätigkeit Menowins – das für den 03. August geplante und kostenpflichtige Sommerfest zu sein. Ursprünglich war als Veranstaltungsort eine Vereinshütte in der Nähe von Lennestadt im Sauerland geplant, doch nachdem angeblich der für die Hütte zuständige Verein nach Aussage von Menowins „Fanbetreuung“ diesen Termin „nicht halten“ konnte, musste eine neue Location gefunden werden. Letztendlich wurde eine Adresse in Waltrop in der Nähe von Dortmund genannt. Pikanterweise handelt es sich dabei um die Privatadresse von Menowins Fanbetreuerin.

Damit war natürlich auch klar, dass nicht alle ursprünglich gemeldeten Fans am Sommerfest würden teilnehmen können, weil ja jetzt nur noch ein relativ überschaubarer Gartenbereich zur Verfügung stand. Als Konsequenz dieser Verlegung sollte die Veranstaltung „nicht mehr beworben werden“, um die Teilnehmerzahl irgendwie zu begrenzen.

Im Zusammenhang mit dem Sommerfest – aus dem jetzt eine kostenpflichtige Gartenparty geworden war, gab es zusätzlich Ärger mit dem zuständigen Ordnungsamt, weil zahlreiche Bestimmungen und Vorschriften, die für eine öffentliche Veranstaltung nun mal gelten, nicht oder nur völlig unzureichend eingehalten wurden und somit untersagt wurde. Das führte schließlich dazu, dass die Veranstaltung seitens der (mit-)veranstaltenden Fanbetreuerin als Geburtstagsparty (für wen auch immer) deklariert wurde. Über all diese Änderungen hat die Fanbetreuerin aber nur einen ganz geringen Teil der Fans informiert, was letztendlich zu den aktuell stattfindenden Auseinandersetzungen führte.

Den „Star“ Menowin selbst, scheint all das nicht mehr weiter zu kümmern – das Partyleben in Hamburg verfügt sicherlich auch über weitaus attraktivere Angebote, als eine zerstrittene Fanbase mit ihrem Zickenkrieg. Desweiteren muss man fast davon ausgehen, dass auch musikalisch für die breite Öffentlichkeit von Menowin wenig bis gar nichts mehr zu erwarten ist, zumal er in letzter Zeit – wenn überhaupt – nur noch auf sogenannten Gypsy-Parties kleine Gastauftritte absolviert. Zu diesen Parties wird aber nur eine bestimmte Klientel eingeladen – von seinen Fans gehören dazu aber nur die wenigsten.

Wir sind gespannt, ob der DSDS-Zweite 2010 doch noch mal „zurückkommt“, um seine Fans zur Ordnung zu rufen und endlich mal versucht, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen.