ESC 2011 – Die Megashow blieb ohne Charterfolge!

ESC 2011 – Die Megashow blieb ohne Charterfolge!

Eurovision Song Contest 2011 Düsseldorf/Deutschland - Logo (c) NDR
Eurovision Song Contest 2011 Düsseldorf/Deutschland - Logo (c) NDR

Der diesjährige Eurovision Song Contest in Düsseldorf war eine Show der Superlative und setzte neue Maßstäbe für einen internationalen Wettbewerb. Die Zuschauerbeteiligung war hoch, doch kein Song war ein Charterfolg – in keinem teilnehmenden Land.

Eurovision Song Contest 2011 Düsseldorf - Logo (c) NDR
Eurovision Song Contest 2011 Düsseldorf - Logo (c) NDR

Letztes Jahr hatte Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ nicht nur den ESC gewonnen, sondern feierte riesige Charterfolge in den teilnehmden Ländern. Sie belegte in 16  Ländern den Platz 1 der Charts. Auch in den anderen teilnehmenden Staaten war Lena Meyer-Landrut in den Charts zu finden, selbst in England. Der Song wurde allein 460.000 Mal in Deutschland aus dem Internet heruntergeladen.

Doch dieses Jahr sieht es anders aus. Der Überraschungssieg aus Aserbaidschan, Ell/Nikki mit „Running Scared“, konnte da nicht mithalten. Der Song schaffte es in den meisten Ländern nur in die Top 60, und das auch nur sehr kurz. Von dem charmanten Duo Ell/Nikki war seither nicht mehr viel zu sehen. Aber auch die anderen Songs des Grand Prix blieben erfolglos.

Planet Jedward - (c) Absolute
Planet Jedward - (c) Absolute

Allerdings konnte das Zwillingspaar aus Irland, Jedward, einen sensationellen Medienerfolg für sich verbuchen und ihr Song „Lipstick“ landete immerhin auf Platz 12 der deutschen Charts. Das neu erschienene Album Planet Jedward ist ebenso auf Erfolgskurs.

Lena Meyer-Landrut genießt momentan nach der aufregenden Zeit eine Ruhephase und nach einem Aufenthalt auf Ibiza sind jetzt noch ein paar Hobbies geplant. Ihr „Taken by a Stranger“ hatte im März mit Rang 2 der deutschen Charts seine besten Tage nach dem ESC schon hinter sich. Stefan Raab brachte allerdings mit der Rockabilly Version von „Satellite“ wieder einen großen Erfolg zustande, und das, obwohl diese Version eigentlich nur ein Gag in Stefan Raab Manier sein sollte.