ESC 2012 – Es herrscht ein rauher Ton, vor allem gegen Frankfurt

ESC 2012 – Es herrscht ein rauher Ton, vor allem gegen Frankfurt

Bald ist es so weit und der Eurovision Song Contest geht an den Start. Dieses Jahr in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Mit Blick auf den bevorstehenden Contest berichteten die deutschen Medien über die Umstände in Aserbaidschan.

Es wurde vor allem um die Lage der Menschenrechte in Aserbaidschan berichtet und der schleppende Prozess der Demokratisierung. Nun aber schlägt Aserbaidschan zurück und Guido Westerwelle wurde bei einem Besuch in Baku von Journalisten gefragt, ob die Bundesregierung das auch alles so sieht und hinter den Berichten steckt. Mit dabei war auch Markus Löning, der in der Bundesregierung der Menschenrechtsbeauftragte ist, und in Baku wiederholt die Medien- und Meinungsfreiheit anmahnt, bekommt auch sein Fett weg.

Er wird in der aserbaidschanischen Presse als Trunkenbold dargestellt, der Sex mit einer einheimischen Bürgerrechtlerin habe.

Die Mainmetropole Frankfurt wird nun als schmuddelige Stadt dargestellt. Laut Frankfurter Rundschau wird dort im Fernsehen demonstriert, dass Arbeitslose in Zelten im Schatten der Banktürme hausen. Sex-Shops seien getarnte Bordelle, in denen die Frauen arbeiten und die Zahl der Drogenabhängigen würde ebenfalls weiter steigen.

Schöne Umstände sind es nun nicht gerade, unter welchem Licht der Eurovision Song Contest dieses Jahr stattfindet.