ESC 2012 – Für Thomas D sollte ein Musikwettbewerb nicht politisch überladen...

ESC 2012 – Für Thomas D sollte ein Musikwettbewerb nicht politisch überladen werden

Bald ist es soweit und Roman Lob wird Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten. Allerdings werfen die Debatten über die Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan Schatten über das Musik-Event.

Jury-Präsident des deutschen Vorentscheids, Rapper Thomas D, hofft darauf, dass Roman Lob unter die ersten 10 kommt. Über die Menschenrechtsverletzungen in Baku sagte Thomas D laut Stern.de:

“Die Welt blickt durch den ESC auf Aserbaidschan – und somit auf die Schattenseiten und die politische Situation dort.”

Das findet er auch gut, allerdings ist Thomas D der Ansicht, dass ein Musikwettbewerb nicht politisch überladen werden sollte. Es gibt Forderungen, dass die Sänger sich auf der Bühne sichtbar gegen die Zustände protestieren sollten.

Das Finale wird am 26. Mai 2012 im aserbaidschanischen Baku stattfinden und die Vorbereitungen zu diesem musikalischen Event laufen schon in vollen Touren.

Roman Lob tritt die Nachfolge von Lena Meyer-Landrut an, die im Vorjahr den 10.  Platz belegt und 2010 den Sieg für Deutschland erreichte. Das war das erste Mal nach Nicole, dass Deutschland auf dem 1. Platz lag.