Menowin Fröhlich gegen die „Dunkle Seite der Macht“

Menowin Fröhlich gegen die „Dunkle Seite der Macht“

Menowin Fröhlich steht schon seit geraumer Zeit unter Dauerbeschuss der offiziellen Presse. Er führt einen aussichtlosen Kampf gegen die „Dunkle Seite der Macht“.

'Deutschland Sucht Den Superstar' Finals

Wir alle kennen [intlink id=“4918″ type=“post“]Menowin Fröhlich[/intlink] , den Zweitplatzierten der erfolgreichen Castingshow Deutschland sucht den Superstar. Schon seit einigen Jahren läuft dieser Talentwettbewerb, der sich abgekürzt DSDS nennt, auf dem Privatsender RTL.

In der diesjährigen Staffel standen Menowin Fröhlich und [intlink id=“1608″ type=“category“]Mehrzad Marashi[/intlink] im Finale der besagten Show. Gewonnen hat nach Auswertung des Telefonvotings Mehrzad Marashi. Er wurde Deutschlands neuer Superstar 2010. Zweiter wurde der sogenannte Sieger der Herzen, Menowin Fröhlich.

Während Mehrzad Marashi als Superstar alle Vorteile genießt und von der offiziellen Presse immer nur gelobt bzw. beschützt wird, ergeht es Menowin Fröhlich als Zweitplatzierten gar nicht sogut. Viele der Fans fragen sich, warum sich der 22-jährige nicht zur Wehr setzt und sich all die [intlink id=“4889″ type=“post“]Attacken von der Presse[/intlink] gefallen lässt.

Steckt da Strategie dahinter oder was ist der wahre Grund dafür?

Wir von castingshow-news.de haben die Situation durchleuchtet und wollen aufzeigen, warum es sich dabei um einen Kampf gegen die „Dunkle Seite der Macht“ handelt.

Darf so jemand Superstar werden?, Ex-Knacki, Tomatenattacke, Verschwundene CD, Buhrufe am Ballermann, immer wieder Geschichten mit den Verwandten, Beleidiungen durch Collien Fernandes während einer Live-Sendung, sind die Österreicher irre weil sie ihn unterstützen, Drogenvorwürfe vor dem Finale, diverse Sticheleien in Beiträgen auf RTL, verdrehte Tatsachen im SAT 1 Frühstücksfernsehen, und und und …

Diese Sachen haben alle gemeinsam, dass sich Menowin Fröhlich zum Grossteil nicht dagegen wehren kann. Meist wird von ihm nicht einmal ein Statement dazu abgegeben. Und dies hat eine Begründung.

Der Vertrag!

Einen Vertrag, den alle [intlink id=“15″ type=“category“]DSDS Kandidaten[/intlink] unterschreiben müssen. Und zwar nicht mit irgendjemanden, sondern mit einer mächtigen [intlink id=“4812″ type=“post“]Allianz[/intlink]. Dies ist in etwa dem gleichzusetzen, als würde man einen Kontrakt mit dem Teufel abschliessen und ihm die eigene Seele verkaufen.

Auch Mehrzad Marashi hat diesen Vertrag unterschreiben müssen und sitzt damit trotz dem Sieg mit Handschellen angekettet da und hat gefälligst das zu tun, was ihm gesagt wird. Aber mit dem Vorteil, dass er Schützenhilfe hat und somit zumindest von der offziellen Presse nicht so angegriffen werden kann oder wird. [intlink id=“4914″ type=“post“]Dieter Bohlen[/intlink] ist der Produzent von ihm. Damit hat er einen sicheren Garant zumindest für kurze Zeit erfolgreich zu sein. Auch dies kann schnell vorbei gehen, wenn Dieter Bohlen keine Lust mehr hat, ihn zu produzieren. Das passiert meist, wenn der Erfolg nachlässt. Sollte sich also z.B. die mit [intlink id=“4905″ type=“post“]Mark Medlock[/intlink] zusammen aufgenommene Single Sweat – (A La La La La Long) oder sein Album nicht gut verkaufen, könnte das schon ein Grund für Dieter Bohlen sein, sich anderen Dingen zuzuwenden und den neuen Superstar wie eine heisse Kartoffel fallen zu lassen.

Mehrzad Marashi steht also ebenfalls unter enormen Druck. Noch dazu muss er innerhalb kürzester Zeit viel Geld verdienen, bevor er in Vergessenheit gerät. Und das ist sehr sehr schwierig. Als Staffel-Sieger erhielt er Gerüchten zufolge 100.000 Euro laut Vertrages. Doch ist dieses Geld nur als Vorauszahlung anzusehen. Erst wenn diese Summe wieder eingespielt worden ist, erhält er weitere Prozente der Einnahmen. Aber nicht die vollen 10 Prozent wie es im Vertrag erwähnt wird, sondern mit Abzügen. Denn er muss sich auch an den Produktionskosten für Videos, Technik- und Werbekosten teilweise beteiligen. Es kann also gut möglich sein, dass er 100.000 Alben (nicht Singles) verkaufen muss, bevor er eigentlich weiterverdient. Deshalb gab es auch die Anspielung von der Bildzeitung, dass Menowin Fröhlich innerhalb von 2 Monaten das
doppelte verdient, als der Sieger. Maximal 15 Prozent der Einnahmen sollen somit an den Sieger gehen.

Die Geltungsdauer des Vertrages kann einseitig und auch gegen den Willen des Betroffenen verlängert werden. Dieses Optionsrecht gilt auch für die anderen 9 Kanditaten, die nicht gesiegt haben. Wenn Sony Music ein Album mit dem jeweiligen Kandidaten aufnehmen möchte, dann muss dieser auch zur Verfügung stehen.

Eine RTL Sprecherin sagte aus, dass diese Verträge fair und branchenüblich seien, denn ohne der medialen Präsenz würde diese betreffende Person auch niemand kennen. Doch wer denkt, dass Menowin Fröhlich als Zweiter ganz locker davonspazieren und sich dem Kraken entziehen kann, liegt absolut falsch.

Auch er hat diesen selbstzerstörerischen Vertrag unterschrieben und muss somit mit dessen Konsequenzen leben. Dieser Vertrag hat angeblich starke 50 Seiten.

Ja selbst diejenigen, die nicht in die Mottoshows kamen, oder einfach nur peinlich waren, sind vertraglich zu einigem verpflichtet. So kann der Sender jederzeit die Aufnahmen geschnitten verwenden, mit neuen Texten besprechen, verfremden oder sonst etwas damit machen. Auch 10 Jahre später können die Aufnahmen noch immer für z.B. [intlink id=“1603″ type=“post“]die peinlichsten Auftritte aller Zeiten[/intlink] verwendet werden. Und niemand kann dagegen klagen. Alles kann ins Lächerliche gezogen werden.

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Zumindest für diejenigen, die den Vertrag aufgestellt haben. Alles was im Zusammenhang mit der Produktion passiert, muss streng vertraulich behandelt werden. Alle Interviews und alle sonstigen öffentlichen Aussagen müssen vorher von den Verantwortlichen genehmigt werden. Wird man also schlecht behandelt und unter Druck gesetzt, darf man dies auch nicht erzählen und hat gefälligst den Mund zu halten. Sollte jemand doch etwas sagen, droht eine Strafe von 5100 Euro. Die Kameraleute von RTL dürfen die Kanditaten im Zusammenhang mit der Produktion immer und überall filmen, wenn sie wollen.

Im Zusammenhand mit dem Casting und dem Recall gibt es keine Vergütung für die Betroffenen. Man hat nur die Chance Superstar zu werden. Wenn also soetwas wie ein Klingelton aufgenommen wird, dann gibt es dafür keine Vergütung. Nur für die Teilnahme an den Mottoshows gibt es 1600 Euro. Bereits mit der Teilnahme verpflichtet man sich im Falle eines Sieges Vertragspartner von Sony Music zu werden. Wer nicht hören will muss fühlen. So ging es bereits anderen Kanditaten. Siehe Elli Erl, die nicht mit Dieter Bohlen zusammenarbeiten wollte, oder Max Buskohl, der nicht wirklich bis jetzt irgendetwas erreicht hat.

Irgendwie scheint es auch eine Vereinbarung zwischen der Bildzeitung und RTL zu geben. Man stellt der Bildzeitung Informationen zur Verfügung und dafür gibt es spezielle Vereinbarungen. Denn die Bildzeitung hat auf viele Menschen Einfluss. Dies ist widerrum Werbung für RTL und somit für Deutschland sucht den Superstar. Wir geben euch etwas und ihr gebt uns etwas dafür zurück. Dies sind natürlich unbewiesene Spekulationen. Doch es ist schon etwas komisch, wenn über Menowin Fröhlich, der nicht mit Dieter Bohlen zusammenarbeiten wollte, weiter gelästert und nachgetreten wird und dass bei Mehrzad Marashi, dem Gewinner, schlechte Sachen vertuscht oder schöngeredet werden.

[intlink id=“4206″ type=“post“]Buhrufe für Menowin Fröhlich am Ballermann[/intlink] wurden sofort in der offiziellen Presse erwähnt. [intlink id=“4905″ type=“post“]Buhrufe beim Boxkampf gegen Mehrzad Marashi und Mark Medlock[/intlink] sind dagegen Tabu.

Wenn sich nun jetzt die Fans von Menowin Fröhlich fragen, warum er sich alles von RTL und der Bild gefallen lässt, dann gibt es dafür einen Grund. Und das ist nunmal der Vertrag, der aussagt, dass man sich alles gefallen lassen muss, was über einen geredet oder geschrieben wird. Egal ob dies der Wahrheit entspricht oder reine Fiktion ist. Denn der Superstar ist nunmal Mehrzad Marashi. Ein Zweitplatzierter hat hierbei nichts verloren. Zumindest ergibt sich aus den bisherigen Berichten dieser Eindruck.

Es ist also ein fast aussichtsloser Kampf gegen eine übermachtige Allianz, wenn alle gegen einen sind. Nur wenn wirklich alle Fans zu Menowin Fröhlich halten, kann auch er es schaffen. Da er sich aber gegen Dieter Bohlen entschieden hat, werden die Medien wohl kaum mitziehen. Es liegt also in eurer Hand.

Was denkt ihr darüber?
Sind die Vertäge wirklich noch als fair zu berwerten?
Gibt es irgendeine Art von Ausweg?
Oder ist es bereits zu spät?

Lasst und wissen, was ihr denkt!