The Voice of Germany – Benny Fiedler verlor die Mutter und gewann...

The Voice of Germany – Benny Fiedler verlor die Mutter und gewann Rea Garvey

Benny Fiedler hat mit 13 eine klassische Gesangsausbildung gemacht, später an Wokshops teilgenommen und hat eine Berufsfachschule für Popularmusik besucht. Das konnte man auch hören. Für den 20-Jährigen buzzerte zwar “nur” Rea Garvey, der war dafür jedoch hellauf begeistert vom Auftritt des jungen Mannes.

Benny performete “Forget You” von Cee Lo Green mit (leider für die anderen Coaches nicht) sichtbarer Freude und „ging richtig ab“. Rea Garvey hatte schon recht früh auf den Buzzer geschlagen und konnte Bennys Show geniessen. Nach dem Song fragte Rea ihn, wie er heißt und sagte dann völlig aufgeregt:

“Benny… so sollst Du auch heißen. … (dann – zu den anderen Coaches gewandt) Ihr habt das nicht gesehen, das war Michael Jackson, wenn der irgendwie so “ABC” gesungen hat. Der hat das Publikum – der hat mich total ignoriert, der hat mich nicht mal angeguckt. Der HAT das Publikum hier (hebt die Arme in die Luft). Du hast echt alle aus dem Sitz gebracht, du hast den zum Tanzen gebracht, das ist Music, das ist pur. Ich hab einfach das beste Team!

Nena und Xavier Naidoo wollten ihn noch einmal tanzen sehen und Benny gab eine kleine Extra-Zulage.

Erstaunlich, dass Benny Fiedler so locker auftreten konnte. Vor seinem Auftritt erfuhren wir erst einmal, dass er mit vier Jahren adoptiert wurde – und damit sehr, sehr glücklich ist. Denn seine Eltern seien ganz toll und haben ihn immer in allem – auch in der Musik – unterstützt. Traurig wurde er, als er erzählte, dass seine Mutter in diesem Jahr an Krebs gestorben ist und dass seine Mutter hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist.

Und da hat sie in mehrfacher Hinsicht etwas ganz tolles vollbracht! Nicht nur, dass er super gesungen hat – nach dem Auftritt ging es wieder zum Interview mit Doris Golpashin und da zeigte sich Benny Fiedler als sehr reif, redegewandt und überlegt. Auf die die Frage von Doris ob er auch selber schreibt, antwortet er:

“Ich schreibe auch selbst, es ist mir ganz wichtig zumindest auch Einfluss darauf zu nehmen, ich realisiere aber, dass ich in Melodien gut bin und die Texte dann doch irgendwie… Also ich finde Musik ist das was wachsen sollte in der Gemeinschaft. Von daher habe ich kein Problem damit, wenn Leute sich da zusammen tun und die Kreativität zusammenwachsen lassen.”

Bessere Voraussetzungen für ein erfolgreiches Coaching gibt es doch gar nicht – oder? Mal sehen, wie weit ihn Rea Garvey bei The Voice of Germany bringen wird.