The Voice of Germany – Kann an den Erfolg des letzten Jahres...

The Voice of Germany – Kann an den Erfolg des letzten Jahres angeknüpft werden?

Mit einem grandiosen Erfolg startete im vergangenen Jahr die erste Staffel The Voice of Germany. Die Jury beziehungsweise Coaches mit Rea Garvey, Xavier Naidoo, Nena und The BossHoss sind auch in diesem Jahr wieder mit dabei.

Also kein Austausch der Coaches, lediglich Moderator Stefan Gödde wird durch Thore Schölermann ersetzt, da Stefan Gödde sich anderen Projekten widmen möchte.

Aber denken wir doch einmal zurück an The Voice of Germany im vergangenen Jahr. Begonnen hatte es spektakulär, es waren so viele unglaubliche Stimmen bei den Blind Auditions mit dabei. Erstes Unverständnis gegenüber den Coaches kam, als Rea Garvey seine Hammerstimmen Pamela Falcon und Percival Duke gegeneinander antreten ließ, die bis heute mit ihrem Auftritt schon bei dem Gedanken daran für Gänsehaut sorgen. Der Auftritt von Pamela Falcon und Percival Duke mit “Purple Rain” im Battle wird so schnell keiner mehr vergessen.

Percival Duke war von Anfang an ein haushoher Favorit und stand somit im Interesse der Medien. Er wurde durch den Kakao gezogen, weil er sich Bananen zum Frühstück wünschte und Mietschulden hatte. Bei dem zweiten Live-Auftritt bekam Percival Duke, nicht zuletzt wahrscheinlich wegen der Negativ-Presse, nicht genügend Stimmen und die Entscheidung lag bei Rea Garvey. Es geschah das Unfassbare, und Rea Garvey entschied sich gegen Percival Duke und die TV-Zuschauer und Percival-Fans haben die Welt nicht mehr verstanden. Diese Aktion sorgte für einen kurzen Quoteneinsturz und man fing an, daran zu zweifeln, dass diese Sendung anders ist.

Im Nachhinein war es gut für Percival Duke, denn so konnte er sich direkt “seiner” Musik widmen und ist auch sehr fleißig. Auch die anderen Talente, die nicht gewonnen haben, lassen hier und da von sich hören.

Dennoch kann man sagen, dass The Voice of Germany tatsächlich ein Sprungbrett für viele Gesangstalente ist. Hier geht es nach wie vor um unglaubliche Stimmen und kaum einer der Talente der vergangenen Staffel hatte diese nicht.

Aber möchten die TV-Zuschauer tatsächlich wieder die alten Coaches wiedersehen? Rea Garvey ist mit seinem “unfucking fassbar” unglaublich beliebt und hat für so einige Lacher in der Sendung gesorgt. Nena hat eine große Fangemeinde, ging aber vielen auch mit ihren “Zeichen” auf den Nerv und wirkt oftmals sehr überdreht. The BossHoss kamen durch die Sendung noch mal so richtig zur Geltung, wobei viele die zwei Country-Rocker als schmierig empfinden. Kaum etwas zu meckern gibt es über Xavier Naidoo, der sich in der Sendung zu Dr. Ton entwickelte. Nur die Musik von Xavier Naidoo ist eben Geschmackssache, was auch normal ist. Aber, dass er ein Meister seines Fachs ist, kann keiner bezweifeln.

Dennoch wäre es vielleicht interessant gewesen, neue Gesichter zu sehen. Wir warten dennoch ab und freuen uns schon jetzt auf die neue Staffel The Voice of Germany. Im letzten Jahr gewannen The BossHoss mit Ivy Quainoo, mal sehen, wer dieses Mal gewinnt.