X Factor 2011 – David Pfeffer im Interview – Musik ist nicht...

X Factor 2011 – David Pfeffer im Interview – Musik ist nicht Fernsehen, Musik ist anders

X Factor Kandidat David Pfeffer nahm sich auch heute wieder die Zeit für ein kleines Interview mit CastingShow-News. Er verriet uns, das Musik bei ihm im Leben an erster Stelle steht.

David, ich möchte heute im Interview den Fokus einmal nicht so sehr auf X Factor legen, sondern gerne einmal mehr auf Dich als Person. David, wenn Du Dich einmal selbst beschreiben solltest, was würdest Du mir dann antworten ?

“Das ist eine sehr offene Frage. Sich selbst charakterisieren ist eine ganz schwierige Geschichte. Ich bin ein recht aufgeschlossener Mensch, der aber sicherlich auch sehr nachdenklich ist. Ich überleg meistens zweimal, was ich sage, bevor ich es sage. Ich gehe ganz gerne weg und ich bin jemand, mit dem man auch durchaus Spaß haben kann. Ich mag meine Freunde sehr. Ich bin recht normal und habe viel Liebe und viel Leidenschaft für Musik entdeckt.”

David, steht Musik bei Dir wie bei vielen anderen Musikern auch an erster Stelle im Leben und warum ist das so ?

“Ich glaube, das ist die Konsequenz des Schaffens. Wenn man Musik macht und die Leidenschaft dafür entdeckt hat, dann ist der Tag einfach voll damit. Es ist dann schwer, andere Gedanken zu fassen. Wenn einem Musik wichtig ist, dann setzt man sie über vieles, wenn nicht sogar über alles andere. Musik begeistert mich sehr und dafür verzichte ich gerne auf einige andere Dinge im Leben.”

Aber kann es dann nicht auch passieren, das man dadurch sehr schnell eine Außenseiterrolle bekommt. Es versteht nicht unbedingt jeder die Priorität für die Musik.

“Das Umfeld, in dem ich mich bewege, das sind alles gute Freunde,  die das absolut verstehen. Darüber bin auch sehr froh. Meine Freunde sind soweit aufgeschlossen und sie wissen, wieviel mir das bedeutet. Wenn sie sogar selbst Musiker sind, dann verstehen sie es ohnehin.”

David, Du schreibst auch eigene Songs. Welche persönlichen Dinge verarbeitest Du denn in Deinen Songs ?

“Also ich schreibe gerne autobiographische Songs. Ich schreibe gerne über Dinge, die ich erlebt habe. Vielleicht ist es auch so, das ich nicht die richtigen Worte finde, um das kommunizieren zu können. Wenn etwas besonders schön ist, denke ich viel nach. Ich glaube, es gibt für bestimmte Emotionen, die man hat, nicht die richtigen Worte, um dies zu erzählen. Aber man kann das mit Musik und einer gewissen Form der Lyrik dann auch ausdrücken. Dadurch kann ich einiges verarbeiten und für mich selbst auch bewältigen. Aber es gibt auch Dinge, die mich beschäftigen und die ich einfach nur mitteilen möchte, aber nicht erzählen könnte oder möchte.”

Das heißt David, es gibt für Dich einen Unterschied, ob Du etwas in einem Interview sagen würdest oder ob Du es in Musik ausdrückst ?

“Ja, denn das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Das liegt sehr sehr weit auseinander.”

In Deinem bisherigen musikalischen Leben, David, welche Momente gab es da, die für Dich richtig bedeutungsvoll waren und warum war dies so ?

 “Es gab Live-Momente mit meiner Band, die sehr beindruckend waren. Oder in denen ich auch gemerkt habe, wofür man das macht, was mir das bedeutet. Was mich auf jeden Fall sehr geprägt hat, war meine Band kennen zu lernen. Dies hat mich auf eine ganz andere musikalische Spähre gehoben. Ich kann leider keine Noten lesen und an der Gitarre bin ich auch kein Gott. Mein Horizont hat sich durch meine Band um ein so vielfaches erweitert. Dies hat uns als Band soviel Musik machen lassen und darauf bin ich sehr stolz. Rückblickend sage ich, es war total gut, eine Schülerband zu haben und mit 14 Jahren schon die ersten Songs selbst geschrieben zu haben. Die Überwindung, das erste Konzert zu spielen, die Reaktion der Freunde danach, das sind die Momente, die für mich sehr entscheidend waren.”

Im letzten Interview hast Du mir gesagt, Du möchtest sehr gerne als Musiker wahrgenommen werden. Und nicht so sehr als der Single, der Du derzeit bist. Ich habe trotzdem den Eindruck, das Du im Moment doch stark als Single wahrgenommen wirst, so z.B. auch durch den Einspieler in der letzten Live-Show. Wie gehst Du damit um ?

“Es wird derzeit medial so dargestellt und ist nicht das, was ich mir wünsche. Dies ist jedoch nicht meine Intention des Ganzen. Ich will jetzt nicht sagen, mich nervt das. Aber ich auch sehr gut ohne leben, ich bräuchte das für mich selbst nicht. Ich bekomme aber durch die ganzen Termine, die wir haben und alles, was um uns herum so passiert, dies alles gar nicht so mit. Es passiert mir ja auch nicht ständig, das ich irgendwo hingehe und mich irgendwelche Frauen ansprechen. Das Fernsehen möchte immer eine Geschichte haben, um mich als Person auch den Leuten vorzustellen. Musik ist eben nicht Fernsehen, Musik ist anders.”

David, noch eine letzte Frage an Dich vielleicht in drei Worten beantwortet. Die Zeit nach X Factor 2011, was würde Dich wirklich glücklich machen, wenn es danach auf der musikalischen Ebene passiert ?

“In drei Worten:  Mehr Musik machen. “

Dem ist wie immer, nichts hinzuzufügen. Wir wünschen David Pfeffer und seinem Mentor Till Brönner für die kommende Live-Show weiterhin ganz viel Glück und Erfolg.