
So ganz durchdacht scheint die Planung für das Projekt Titelverteidigung 2011 beim Eurovision Song Contest dann doch wohl nicht gewesen sein. Die Stadt Düsseldorf musste einen Rückzieher machen – die geplante Attraktion, der Riesenfernseher, muss aus Kostengründen ausfallen.

Die Stadt Düsseldorf als Austragungsort des ESC 2011 muss auch die geplante Lichtprojektion auf dem Dreischeibenhaus platzen lassen. Der Initiator dieser als Mega-Event geplante Attraktion musste leider einräumen, das die Kosten nicht gedeckt waren. Das wäre nach der Panne mit den fehlerhaften ESC-Heftchen (CastingShow-News berichtete)schon die zweite. Diesmal allerdings hat die Panne noch größere Auswirkungen. Wie sich herausstellte, wurde dieses Mega Event zwar schon vermarktet aber noch nicht finanziert. So die offiziell Verlautbarung durch den Marketing Direktor:
„Der hohe technische Aufwand, die enormen finanziellen Kosten und die dazu notwendigen Sponsoreneinsätze haben sich in der Kürze der Zeit nicht realisieren lassen“
Damit verliert Düsseldorf eine medienwirksame Hauptattraktion für das Rahmenprogramm des ESC. Der Bürgermeister bedauert diese Entwicklung sicherlich. Denn dieses Medienspektakel sollte für Düsseldorf bei diesem internationalen Wettbewerb auch eine Werbung in eigener Sache sein.
Hoffentlich wird die „Aktion Titelverteidigung“ dann nicht die nächste Pleite werden. Konkurrenz im eigenen Lager hatte Lena Meyer-Landrut ja nicht. Ihre Kritiker sind zahlreich – und schließlich nach zwei Pannen muss man sehen: Aller guten Dinge sind drei!










